Old Oak Forest

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 Winged Warriors

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Cael
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BeitragThema: Winged Warriors   Do 11 Dez 2008, 23:08

Es ist eher ne Geschichte die ich gerade schreibe (passt nur nicht in den Fan Fic bereich XD)

Kapitel 1: Roter Mond

Eines schönen Nachmittags lag ein kleiner Junge im Schatten der blühenden Kirschbäume. Ein leichter Wind wehte über das Land und spielte mit den Blättern der Bäume. Die blauen, kurzen Haare des kleinen jungen bewegten sich durch den sanften Wind hin und her. Cael- so hiess der kleine junge im Alter von 13 Jahren der gerade damit beschäftigt war sich mit grünen Äpfeln voll zustopfen. Er war aber kein Gewöhnlicher kleiner Junge, nein. Er ist ein Winged Warrior mit Elementaren Fähigkeiten ausgestattet.
In der nähe befand sich ein kleines Dorf mit wenigen Bewohnern. Jeden Tag, wenn die Sonne schien konnte man die Männer des Dorfes beobachten wie sie auf dem Feld arbeiteten oder wie die Kinder sich austobten und sich dann am späten Nachmittag wieder nachhause begaben um zu schlafen. Langsam breitete Cael seine grossen blauen gefiederten Flügel aus und flog zu einem kleinen Felsen und setzte sich darauf um die Pferde, die gerade dabei waren das frische Gras abzuweiden, und die Dorfbewohner zu beobachten.
Ein sehr ruhiges Dorf war es sicher, doch an dem Tag sollte alles anders werden.
In der Ferne hörte man den Fluss plätschern und den Gesang der Vögel die über die Wiese ihre kreise zogen. In dem kleinen Wäldchen, auf der anderen Seite des Flusses machte eine Hirschkuh mit ihren beiden jungen einen kleinen Spaziergang, junge Füchse tapsten aus ihrem sicheren Bau und spielten miteinander. Der Wald war voller Leben. Cael begab sich zum Fluss um sich einen Fisch zu fangen. Er mag Fisch sehr gerne. Ruhig und konzentriert sass er da und beobachtete das Wasser. Um die Fische zu Fangen muss man schnell sein.
Mehrere sprangen aus dem kühlen nass. Cael schnappte sich einen grossen blauschimmernden Fisch und ass ihn auf.

Er wurde müde und begab sich wieder zu den Bäumen und legte sich nieder um zu schlafen.
Der Himmel verdunkelte sich und der Mond schien hell. Eine schläfrige Stille lag über den Häusern des Dorfes.
Doch plötzlich war ein Geräusch zu hören. Cael wachte auf und guckte verschlafen in den Himmel. Der Mond färbte sich Blutrot und warf einen rötlichen Schimmer auf die Wiese und Bäume, so wie auf die Häuser des Dorfes.
Cael sprang auf und betrachtete den Mond und den Nachthimmel. Angst machte sich in ihm breit. Da konnte man einen leuchtenden Orangen Feuerschweif erkennen der auf das Dorf zuraste.
„Was ist den das?“ fragte sich Cael und flog über die Dächer der Bauernhäuser und starrte den Feuerball der immer schneller wurde an. Ein glühender roter Schweif zog der gewaltige Feuerball hinter sich her, und liess die leeren dunklen Strassen des Dorfes erglühen. Cael spürte die enorme Hitze auf seiner Haut, er flog höher, richtete drohend seine Arme gegen den immer näher kommenden Ball, und benutzte seine Wasserkraft um ihn zu löschen. Das Feuer verschwand langsam nur noch ein feiner Sprühregen rieselte auf die Dächer des Dorfes herab in denen seelenruhig die Bewohner schliefen.
Der Mond war immer noch so Rot und bedrohlich aus wie zuvor und schien immer näher zukommen.
Dunkle, finstere Gestalten näherten sich. Cael’s Herz schlug stark und er hatte das Gefühl als bekäme er fast keine Luft mehr. Er rührte sich nicht und blieb schwebend in der Luft stehen.

Ihm lief es kalt den Rücken runter, die Gestalten kamen immer näher und näher, es müssten Hunderte sein. Ein paar Meter vor ihm entfernt schwebten sie in der Luft stehen. Der feine rötliche Schimmer des Mondes schien auf diese finsteren Leute nieder. Eine tiefe, unheimliche Stimme ertönte die Cael angst machte. „Ein kleiner Junge?“ Die grosse Gestalt klang verwundert. Man konnte die Leute hinter ihm flüstern hören, doch Cael konnte selbst mit seinen fuchsartigen Ohren nicht hören was sie sagten.
Er wandte sich dem grossen Mann zu der jetzt nicht weit von ihm entfernt schwebte.“ Wer seid ihr und was wollt ihr hier?“ sagte er. Cael klang ängstlich, aber er versuchte seine Angst zu verbergen. Er war sich sicher das sie keine guten absichten hatten und das der Feuerball der vor wenigen Minuten aufgetaucht war sicher was mit ihnen zu tun hat. Der Mann lachte nur, aber dann war es wieder still, der Mann kam näher heran so das man ihn besser erkennen konnte. Er trug eine dunkle schwarze Rüstung, auf seinem Rücken hatte er einen dunklen, roten Umhang der es ihm ermöglichte zu fliegen. Durch das rote Mondlicht sah er sehr furchteinflössend aus. „Cael- stimmt’s?“ Cael riss die Augen auf und starrte ihn an. Woher wusste er seinen Namen? Er hatte ihn doch noch nie zuvor gesehen.“ Ich habe schon mal von dir gehört, kleiner“ sagte er und grinste. „Du bist ein Winged Warrior, einer diesen 7 Legendären Kriegern ,mit besonderen Kräften ausgestattet!“
Cael sagte nichts. Sein Herz schlug stark und er hatte wirklich keine Ahnung das es noch andere gibt die so sind wie er, andere Winged Warrior’s.
Der Mann, der Anführer der Leute hinter ihm dreht sich um und schaute seine Leute an, dann sah er wieder Cael an. „ Mein Name ist Siegfried“ sagte er mit tiefer Stimme und schaute zum Mond hinauf. „ Wir werden uns sicher sehr bald wieder sehen!“ Er grinste wieder und flog mit seinen Leuten in Richtung des Roten Mondes. Cael schaute ihnen nach und dachte sich, wie konnte es möglich sein das er von ihm erfahren hatte? Warum wusste er nicht das nicht der einzige Winged Warrior war?
Kleine silbernschimmernde Augen hatten ihn die ganze Zeit vom Dorf aus beobachtet. Er hatte das Gefühl beobachtet zu werden, langsam dreht er sich um und blickte zum Dorf, doch die kleine Person mit ihn anstarrte war verschwunden.

Kapitel 2: Schwarzer Regen

Ein dichter, kalter Nebel hing über dem ruhigen kleinen Dorf. Ein paar Kinder versammelten sich auf der nassen, grünen Wiese und spielten miteinander. Eines dieser kleinen Kinder, ein Mädchen, schaute zu Cael hoch, der auf dem Dach eines Bauernhauses seelenruhig schlief. Seine Haare hingen ihm ins Gesicht und seine Federflügel waren kalt und feucht durch den kalten, grauen Nebel. Das Mädchen lächelte und rannte dann ihren Freunden hinterher die gerade dabei waren fangen zu spielen.
Im Wald war es ruhig und man konnte nur die Rufe der Kinder hören. Sie rannten durch das hohe Gras und scheuchten die kleinen Vögel auf die gerade dabei waren kleine Würmer aus der Erde zu ziehen. Schnell flatterten sie davon und kleine winzige Federn flogen in der Luft herum. Cael wackelte mit seinen Ohren, der Lärm den die Kinder machten hat ihn aufgeweckt. Er streckte sich und gähnte herzhaft. Ihm war schon gar nicht mehr bewusst das er auf einem Dach schlief. Als er gerade aufstehen wollte rutschte er aus und fiel vom Dach und landete ziemlich unsanft auf ein paar Holzkisten, die gestapelt rumstanden. Langsam streckte der kleine Flatterjunge seinen Kopf heraus und guckte ziemlich verschlafen. Er hatte eine kleine Beule am Kopf doch er bemerkte das gar nicht. Langsam stand er auf, schüttelte sich und blickte zu den Kindern hinüber und tapste dann ins Dorf.

Als er schliesslich zum Marktplatz kam, schaute er sich um und schnupperte. Er roch etwas und lächelte, da begann sein Magen an zu knurren. Es gab viele Stände mit Gemüse, Obst und auch Kleidern. Man hörte die Rufe der Verkäufer die versuchten ihre Ware zu verkaufen und man konnte auch Verkäufer sehen die nur auf ihrem kleinen Stühlchen sassen und deprimiert guckten, weil noch keiner sich für ihre Ware interessierte.
Cael kam an einem Stand vorbei, der Verkäufer sass auf dem Stuhl und döste. Schnell schnappte er sich beim vorbeigehen einen Apfel, setzte sich auf eine steinerne Treppe und ass den Apfel. Er musste immer noch an gestern Nacht denken was da passiert ist. War dies wirklich passiert oder war es vielleicht nur ein Traum? Immer wenn er daran dachte was gestern Nacht war fühlte er sich unwohl.
Es wurde kühler. Am Nachmittag hatte sich der Nebel schon etwas verzogen und ein leichter Wind wehte.
Streunende Hunde hatten sich auf dem Dorfplatz gesammelt. Ihr Fell war dreckig und zerzaust. Sie hatten tränende Augen und versuchten mit ihrem süssen Hundeblick bei den Leuten, die bei den Restaurants sassen, was essbares zu bekommen. Wedelnd sassen die Hunde neben den Tischen und guckten zu den Leuten hoch, doch sie wurden nicht beachtet und bekamen nicht mal ein kleines Stückchen, ihr betteln war vergebens.
Katzen liefen auf den verwitternden Mauern herum und miauten und die Krähen liefen auf dem Boden rum und pickten mit ihren Schnäbeln die Essenreste auf die überall verstreut lagen.

Am späteren Nachmittag. Der Himmel verdunkelte sich, schwarze Wolken bildeten sich über dem Dorf und ein sanfter Regen prasselte gegen die Fensterscheiben und die Fensterläden bewegten sich durch den Wind langsam hin und her. Die Kinder liefen schnell nachhause und schlossen die Türe ab.
Cael lag in einem warmen Stall ausserhalb des Dorfes. Auf dem Stroh machte er es sich gemütlich und dachte nach über die fremden Leute die Gestern aufgetaucht sind. Er machte ein ernstes Gesicht. „Wer sind sie und was haben sie nur vor.“ dachte er. Er lag da und betrachtete die Decke.
Grosse schwarzweiss Kühe lagen zusammen mit ihren Kälbern nicht weit entfernt von ihm und Hühner waren vor dem stall und liefen herum und suchten den Boden nach Körnern ab.
Ein kleiner junge rannte über die grosse Wiese, an dem Stall vorbei bis ins Dorfzentrum und rannte nachhause. Als Cael den kleinen Jungen hörte und ihn am Stall vorbei rennen sah, sass er schnell auf und guckte verwundert. Er ging nach draussen und blickte in den Himmel. Am Himmel bildeten pechschwarze Wolken, es donnerte und begann zu regnen. Der sonst klare hellblaue regen war nun völlig schwarz und trommelte heftig gegen die Fensterscheiben und die Dächer. Der Regen brannte auf Cael’s Haut und er kniff die Augen zu, um nicht ein paar dieser schwarzen kleinen Tropfen ins Auge zu bekommen. Panisch flatterte er mit seinen Flügeln schnell davon, über die Felder und über die Wiese bis zu dem kleinen Wäldchen gleich neben dem Fluss, der sich nun langsam schwarz färbte. Der kleine Winged Warrior suchte Schutz unter den grossen wuchtigen Bäumen.
Er sah zu den Baumkronen hoch und fragte sich:“ Was hat das nur zu bedeuten, haben die Leute von gestern was damit zu tun?“ Cael rieb langsam und vorsichtig über seine Haut, die immer noch fürchterlich brannte und jetzt rot wurde. Es wurde ganz still, nur noch der Regen war zu hören der den Fluss komplett schwarz gefärbt hatte und die Dächer der Häuser ebenfalls, sowie die Blätter der Bäume und die Wiese, die vorhin noch so saftig grün war. Cael kniff noch mal ganz kurz die Augen zusammen weil es wieder angefangen hat fürchterlich zu brennen auf seiner haut und als er die Augen wieder öffnete sah er das sich der Regen verzogen hatte. Die schwarzen Wolken waren schon fast alle verschwunden und ein feiner Sonnenstrahl schien nun über das Land. Das Wasser des Flusses war immer noch schwarz, doch schien es bald wieder zu verschwinden. Die Gräser auf der Wiese wie auch die Blumen waren durch den ätzenden Regen zerstört worden. Die Blätter der Bäume hatten kleine Löcher und hatten noch an den Rändern kleine schwarze Flecken und im Dorf floss ein schwarzer Bach die Strasse hinunter. Cael stand auf und ging aus dem Wald hinaus, als er zum Fluss kam sah er das Tote Fische die Strömung runter kamen und sich eine dicke, schwarze Schicht am Ufer gebildet hatte. Entsetzt stand er da. Er hob den Kopf und schaute traurig über das Land. „Die haben das getan da bin ich mir sicher“ sagte er leise und schaute in den Himmel.

Als später die Nacht anbrach und alle Leute schon schliefen, hörte man Schritte. Das kleine Mädchen das mit den Kindern gespielt hatte wollte noch nicht schlafen und hörte die leisen Schritte die immer näher an ihrem Haus vorbei kamen. Sie stand auf, zog sich ihren flauschigen Mantel an und öffnete langsam die Türe. Sie lief mit ihren kurzen Beinen so schnell sie konnte. „Cael?“ rief sie. Cael war es, der noch so spät auf war und durch die Stadt lief. Langsam drehte er sich zu ihr um und lächelte. Die kleine hiess Lin. Sie war eine gute Freundin von Cael und sie war es auch die ihn vom Dorf aus beobachtet hatte, in der Nacht, als diese Typen aufgetaucht waren. Sie sah ihm mit ihren grossen braunen Augen an. „Gehst du fort?“. Ihre Stimme klang traurig. „Ich werde bald zurück kommen, ich habe da noch was zu erledigen!“ sagte er ruhig und sah dabei den leuchtenden, hellen Mond an. Der rote Schimmer der den Mond einst umgab war nun verschwunden und das weisse Licht schien hell auf das Land und das Dorf. Lin stand neben Cael und schaute auch zum Mond hinauf und hatte ein komisches Gefühl. Sie wusste das was nicht stimmte und machte sich grosse Sorgen, sie fürchtete Cael nie wieder zu sehen. Sie drehte ihren Kopf zu ihm und schaute ihn an, als würde sie ihn heute zum letzten mal sehen. „ Komm so schnell wie möglich wieder zurück.“ sagte sie leise. “Klar, mach dir keine Sorgen, ich komme schnell wieder, ich verspreche es dir!“ antwortete Cael und lächelte sie an. Er hob langsam seine Flügel, breitete sie aus und flog zum Nachthimmel hinauf ohne sich noch mal umzudrehen. Langsam und immer weiter flog er hoch, in Richtung des Mondes. Lin sah ihm noch lange nach und hoffte das alles gut geht . „ Viel Glück“ sagte sie leise.
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Lillith
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BeitragThema: Re: Winged Warriors   Mi 17 Dez 2008, 17:22

Dein Schreibstil ist toll!
Ich kenne ein Lied das Roter Mond heißt^^
Die Geschichte liest sich sehr schön, eben durch den guten Stil... What a Face
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